"Familie im Wandel" - Tagung für alle Interessierten im März 2026
Kommen Sie: vor Ort nach Rastatt - oder nehmen Sie digital teil!
Vom 3. bis zum 5. März 2026 geht es auf der vom FORUM älterwerden der Erzdiözese Freiburg e.V. gemeinsam mit dem Familienbund der Katholiken vorbereiteten Tagung »Familie im Wandel« um Themen, die uns alle bewegen: Was ist eigentlich Familie? Was hat Familie mit Gesellschaft und Kirche zu tun? Und: Was machen historische und politische Familienbilder mit Menschen, die anderes Familie-Sein leben (wollen)?
Von Dienstagmittag bis Donnerstagmittag gibt es ein spannendes Programm mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops. Am Beginn steht die Frage, welche Familienbilder uns prägen und geprägt haben, welche Familienbilder wirk-mächtig sind - und wie wir uns dazu verhalten wollen. Dr. Lucia Gaschick und Beate Gröne (Familienbund der Katholiken) und Christina Küchle (Alleinerziehendenpastoral) regen durch ihre Inputs zu Austausch und neuen Perspektiven an.
Am zweiten Tag werden Rollenbilder in Familien auf den Prüfstand gestellt und die Frage nach der gerechten Verteilung von Sorge-Arbeit aufgeworfen. Dr. Anna Buschmeyer, die beim Deutschen Jugendinstitut (DJI) in diesen Bereichen forscht, gibt aktuelle Einblicke und lädt zu Reflexion und Erfahrungsaustausch ein.
Am Mittwochnachmittag werden verschiedene Workshops angeboten, von denen einige auch im digitalen Setting besucht werden können. Die Themen decken verschiedene Felder der Senioren-, Familien- und Generationenarbeit ab und vertiefen so eigene Erfahrungen und bringen neue Blickrichtungen und Horizonte ein.
Am dritten Tag wird auf die Vielfalt von Familien geblickt. Welche Familienformen sind heute akzeptiert, welche eher randständig? Im Fokus steht bei dieser Frage, mit welchen Herausforderungen Kinder konfrontiert werden, die in(noch) nicht gesellschaftlich oder kirchlich akzeptierten Familienformen leben und aufwachsen. Dr. Bernd Eggen, langjähriger Forscher und Mitarbeiter der FamilienForschung Baden-Württemberg, entwickelt die Fragestellung und mögliche Antwortversuche im Dialog mit den Teilnehmenden.